Mailänder Scala



Die Mailänder Scala, die in Italien Teatro alla Scala genannt wird, ist weltweit gesehen das bekannteste und namhafteste Opernhaus. In der Mailänder Scala treten Jahr für Jahr Künstler von internationaler Größe auf. Dieses weltberühmte Opernhaus wurde im August des Jahres 1778 eröffnet. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde die Mailänder Scala im Jahre 1943 komplett zerstört.

Ständige Renovierungen in den letzten 70 Jahren



Jedoch im Mai des Jahres 1946 konnten die Pforten des Opernhauses nach einer vollständigen Renovierung wieder geöffnet werden. Eine weitere Schließung erfolgte in der Zeit von 2001 bis Ende 2004. Während dieser Zeit erfolgten umfangreiche Umbaumaßnahmen, um die Bühnentechnik und die akustischen Verhältnisse zu verbessern und um auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Zuschauerraum sowie der Eingangsbereich wurden wieder in den Originalzustand von 1778 gebracht. Seit diesen umfangreichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten ist es in der Mailänder Scala möglich, auf 3 Bühnen gleichzeitig Proben abzuhalten.

Mehr als 2.300 Zuschauer können den Aufführungen beiwohnen



Das Opernhaus verfügt in etwa über 2.300 Zuschauerplätze. Neben den weltberühmten Uraufführungen und erstklassigen Aufführungen mit namhaften Interpreten ist die Mailänder Scala schon allein sehenswert wegen der herausragenden Innenarchitektur im neoklassizistischen Stil. Neben einem weltweit prominenten Publikum zieht dieses Opernhaus Jahr ein Jahr aus zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Wenn der Geldbeutel es ermöglicht, sollte der Besucher versuchen, erstklassige Opernkarten und ein gutes Hotel zu besuchen, damit der Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis wird. Das berühmte Mailänder Opernhaus ist an der Piazza della Scala gelegen, der es auch seinen Namen verdankt. Die Piazza della Scala verdankt ihren Namen wiederum der Kirche Santa Maria della Scala aus dem Jahre 1381, die ihren Namen nach der Stifterin Beatrice Regina della Scala trägt. Jedes Jahr am 07. Dezember wird die Saison der Mailänder Scala eröffnet. Einer alten Tradition nach werden alle Aufführungen punkt genau zu einer vollen Stunde gestartet.