Castel Sant’Angelo – Engelsburg



Bei dem Castel Sant’Angelo, welches in der deutschen Sprache unter Engelsburg bekannt ist, handelt es sich um ein Mausoleum, welches für den römischen Kaiser Hadrian und die nachfolgenden Kaiser erbaut wurde. Die Bauarbeiten wurden im Jahr 139 abgeschossen. Nach der Nutzung als Mausoleum für verschiedene römische Kaiser wurde die Engelsburg von unterschiedlichen Päpsten aufgrund seiner robusten Bauweise zu einer Burg und Festung umgebaut. Da Castel Sant‘ Angelo seit dem 13. Jahrhundert durch einen geschützten Gang mit dem Vatikanpalast verbunden ist, diente die Engelsburg auch verschiedenen Päpsten als Zufluchtsort.

Umbau zum Museum im 20. Jahrhundert


Seit dem Jahr 1901 dient das Castel Sant‘ Angelo nicht mehr als Burg. Seit Februar 1906 wird die Engelsburg als Museum genutzt. Die Bauweise der Engelsburg wurde durch den Stil der Etrusker geprägt. Der Name Castel Sant‘ Angelo geht auf das Jahr 590 zurück. Zu dieser Zeit herrschte die Pest in der Stadt Rom. Zu dieser Zeit soll der Erzengel Michael über dem Mausoleum erschienen sein um das Ende der Pest zu verkünden. Danach soll die Pest verschwunden sein. Eine Engelstatue aus Bronze hoch oben auf dem Gebäude erinnert heute noch an die furchtbare Seuche. Ein weiterer Engel aus Marmor, welcher in der Zeit von 1577 bis 1753 hoch oben auf der Engelsburg thronte, befindet sich heutzutage im Innenhof.

Sehenswert das Museum der Engelsburg



Weitere Berühmtheit erlangte die Engelsburg durch einen Schauplatz in der Oper Tosca von Puccini, in der der Hauptdarsteller einen Selbstmord verübte. Das heutige Museum in der Engelsburg zeigt die prachtvollen Papstgemächer, verschiedene Kapellen, 58 Säle, die mit herrlichen Fresken ausgestattet sind sowie eine Schatzkammer. Des Weiteren erlangt der Besucher des Castel Sant‘ Angelo einen unvergesslichen Ausblick auf die Stadt Rom von der Plattform. Die Adresse der Engelsburg lautet Lungotevere Castello, 50. Die Öffnungszeiten sind täglich von 09:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Montags ist Ruhetag