Nationalparks



Wer in seinem Urlaub in Italien neben den Sehenswürdigkeiten und dem Strand, noch mehr erleben möchte, der sollte auf jeden Fall einmal einen der vielen italienischen Nationalparks besuchen. Durch die landschaftliche Vielfalt auf dem italienischen Stiefel, unterscheiden sich auch die einzelnen Nationalparks enorm. So finden sich im Norden des Landes, vor allem Gebiete mit einer einmaligen und teilweise noch sehr unberührten Berglandschaft. Mittelitalien zeichnet sich durch sanfte Hügellandschaften und Wäldern aus, wohingegen im Süden von Italien eher karge Landschaften dominieren, in denen viele Tierarten vorkommen, die für Europa eher untypisch sind.

Nationalparks bieten ihren Besuchern vor allem die Möglichkeit, die Umwelt der jeweiligen Region besser kennenlernen zu können. Je nach sportlicher Ambition und Ausrichtung seines Urlaubs, bieten viele italienischen Nationalparks Wander- und Radwege, die zu mehrtägigen Touren einladen. Vor allem in den Alpen haben Alpenvereine, im letzten Jahrhundert Schutzhütten errichtet, die auch heute noch zu günstigen Übernachtungen in den Bergen genutzt werden können.

Nationalparks in Italien
Der Casentinesi Nationalpark in Italien

Besonders wenn man einen Urlaub an der Küste verbringt und vielleicht einige Tage etwas von den Menschenmassen, in den bekannten italienischen Badeorten ausspannen möchte, ist ein Besuch in einem der 24 Nationalparkgebiete eine nette Abwechslung. Insgesamt machen die Flächen der italienischen Parks etwa fünf Prozent, der gesamten italienischen Landesfläche aus.

Damit man seinen Besuch in einem der italienischen Nationalparks auch in vollen Zügen genießen kann, sollten einige grundlegende Regelungen beachtet werden. So sollte man sich auch als ein Besucher verhalten, wenn man in einem der Parks unterwegs ist. Dies gilt zum Beispiel dafür, dass kein Müll hinterlassen wird, Flora und Fauna nicht beschädigt werden und andere Touristen durch Lärm nicht gestört werden. Auch sollte nicht eigenmächtig eine Erkundung des Geländes erfolgen, angelegt Wege sollten nicht verlassen werden und auf Touren auf unbefestigten Wegen, bietet sich zum Beispiel ein Engagement eines ortskundigen Führers an.