Italienische Küche - Weine



Weine aus Italien haben einen hervorragenden Ruf und verteilt über das gesamte Staatesgebiet, finden sich eine Reihe von Anbaugebieten. Neben Frankreich ist Italien auch eines der ältesten Weinbauländer des Kontinents. Obwohl viele weisse Weinsorten Italiens von der Qualität her mit den roten Weinen konkurrieren könnten, sind die wirklich grossen Weine Italiens - mit einigen Ausnahmen? rot. Die größten Weinregionen in Italien sind das Piemont und die Toscana. Im Piemont ist die Heimat zweier herausragender Rotweine, der Barolo und der Barbaresco. In der Toscana werden die meisten italienischen Qualitätsweine produziert. Der Chianti zählt unter ihnen, aber auch der Brunello di Montalcino und der Vino Nobile di Montepulciano. Aber auch andere Regionen Italiens haben bekannte Weine anzubieten.

Weinanbau in Italien



Der Weinanbau hat in Italien eine
Italiens Weine
Italien ist eines der ältesten Weinanbauländer Europas
sehr lange Tradition und ist bis heute von einiger wirtschaftlicher Bedeutung, schließlich zählt dieses eigentlich gar nicht so große Land immer noch zu den drei größten Weinexportländern weltweit. Allerdings würde man den vielleicht wichtigsten Aspekt des italienischen Weinbaus vernachlässigen, wenn man nicht auch auf seine enorme kulturelle Relevanz einginge. Wäre ein Italien ohne Wein vorstellbar?

Der Ursprung liegt in Griechenland



Wie so viele Errungenschaften der europäischen Zivilisation stammt auch der Weinanbau aller Wahrscheinlichkeit nach ursprünglich aus Griechenland. Die Anfänge des italienischen Weinbaus liegen deshalb in den ehemaligen griechischen Kolonien im Süden des heutigen Italiens. Von dort ausgehend, verbreitete er sich vor allem zu Zeiten des Römischen Reiches zuerst inselartig und dann flächendeckend über Italien und schließlich ganz Europa. Die lange Weinbautradition und die starke geografische Gliederung dieses Landes haben eine entscheidende Rolle bei der Entstehung vieler autochthoner Rebsorten gespielt. Man schätzt, dass es in Italien heute bis zu 1500 verschiedene Rebsorten gibt, die zwar nur zu einem geringen Bruchteil von wirtschaftlicher Bedeutung sind, regional aber teilweise noch in gutem Ansehen stehen und vor allem zur weiteren Züchtung einen bedeutenden Genpool zur Verfügung stellen.

Die wichtigsten Rebsorten und Anbaugebiete

Man unterteilt Italien aufgrund der teils stark variierenden klimatischen und geografischen Gegebenheiten in zwanzig verschiedene Weinbauregionen. Sie reichen vom noch alpin geprägten Trentino-Alto Adige im Norden über die mittelgebirgige Toscana bis hin zu dem speziellen Inselklima Siziliens im Süden. Diese unterschiedlichen Lagen bedingen natürlich zu einem großen Teil auch die Wahl der jeweiligen Rebsorte. Die heutzutage am häufigsten anzutreffenden sind Sangiovese (Chianti), Montepulciano und Barbera bei den Rotweinen und Trebbiano und Malvasia unter den Weißweinen. Daneben werden aber auch fast sämtliche internationalen Rebsorten wie z. B. Merlot und Bordeaux angebaut.


Die bekanntesten Weine der verschiedenen Regionen:

Piemont: Barolo, Barbaresco
Sardinien: Nuragus, Vermentino
Sizilien: Marsala, Regaleali
Kalibrien: Ciro
Ápulien: Castel del Monte
Abruzzen: Montepulciano
Latium: Frascati
Umbrien: Orvieto
Toscana: Chianti, Brunello, Vino Nobile di Montepulciano
Emilia-Romagna: Lambrusco, Sangiovese
Venetien: Soave, Valpolicella, Bardolino
Trentino: Merlot, St. Magdalena, Gewürztraminer