Industrie



Die italienische Wirtschaft ist die sechstgrößte auf der Welt und lässt sich am besten mit der von Frankreich oder von Großbritannien vergleichen. Dazu muss man aber auch wissen, dass Italien mit einen der höchsten Schuldenstände in der Europäischen-Union hat, was die wirtschaftliche Leistung des Landes erheblich belastet. An natürlichen Ressourcen ist Italien kaum gesegnet, außer einigen Erdgasvorkommen gibt es keinen beachtenswerten Abbaugebiete.

Hinzu kommt ein Nord-Süd Gefälle, das bedeutet das der Norden des Landes recht wohlhabend ist und sich dort ein großer Teil der Industrien befinden - der Süden hingegen ist das Problemkind des Landes, hohe Arbeitslosigkeit und wenig Chancen auf einen Arbeitsplatz sind hier typisch.

Ein weiteres großes Problem der Industrie in Italien ist die hohe Korruption, so ist es fast schon Normalität das man sich Aufträge durch Zahlungen von Schmiergeld sichern muss.

Italien gehört zu den größten Weinproduzenten auf der Welt und auch andere Nahrungsmittel reifen unter der Sonne des Mittelmeeres sehr gut heran. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind der Bereich der Textilien und der Maschinenbau.

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Der Industriehafen in Genua