Gewässer - Comer See



Der Comer See liegt in Oberitalien. Er ist der drittgrößte See Italiens, nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore. Die Seefläche beträgt 146 km². Er ist 51 Kilometer lang und 4,2 Kilometer breit. Seine tiefste Stelle ist 425 Meter. Der Comer See ist ein bekanntes Touristenziel. Er ist im Sommer aber noch nicht so überlaufen, wie die anderen Seen in Italien. Überlaufene Orte in der Saison sind etwa die Orte Cadenabbia oder Domaso, die anderen Orte sind eher ruhiger. Viele Wassersportarten können auf dem Comer See unternommen werden.

Überall sieht man Windsurfer, Kitesurfer oder Segler, die an den sommerlichen Nachmittagen auf das Wasser gehen, da ab diesem Zeitpunkt ständige Winde das Wasser in Bewegung halten. Es gibt um den Comer See herum einige Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel die Villa Carlotta. Diese Villa wurde im 1700 Jahrhundert erbaut. In ihr befinden sich einige, wertvolle Kunstwerke. So auch einige Gemälde, die besichtigt werden können. Die Villa ist heute Eigentum des italienischen Staates. Das Castello di Vezio, welches sich am Ostufer vom Comer See befindet.

Dieses Castell wurde in der vorromanischen Zeit für militärische Zwecke genutzt. Hier existiert noch ein unterirdischer Tunnel, indem man einige Stalaktiten besichtigen kann. Dann gibt es vielleicht noch die Villa Monastero die man besichtigen könnte. Ein ehemaliges Benediktiner Kloster, heute mit einem wunderschönen Garten umgeben. Auf jeden Fall einen Ausflug wert. Wer nur einen Badeurlaub am Comer See verleben möchte, kommt auch auf seine Kosten. Es gibt etliche Strände- zumeist aus Kieselstränden. Der wohl einzige Sanddstrand befindet sich in Sorico, am Westufer vom Comer See und heißt La Punta. Eine andere Möglichkeit sich am Comer See körperlich zu betätigen sind die vielen Wander- und Montainbikerouten. Hier kann man entweder zu Fuß oder auf dem Fahrrad die wunderschöne Gegend rund um den Comer See erkunden.

Italien Comer See
Der Comer See ist der drittgrößte See Italiens und ein bekanntes Touristenziel