Geschichte Italien



Der "Stiefel" im sonnigen Süden



Mit seiner Stiefelform hat Italien in der Welt ein einzigartiges Erscheinungsbild. Mindestens ebenso interessant ist jedoch auch die Geschichte des Staates am Mittelmeer. Diese gliedert sich in mehrere Stränge auf - vor der Gründung des Nationalstaates, ab 1861 und heute. Dieser Artikel gibt Aufschluss darüber, wie Italien zu dem Land geworden ist, das es heute ist.

Italiens Geschichte
Das Kolosseum ist das größte Amphitheater, welches im antiken Rom gebaut wurde

"Italien" vor der Zeit der Nationalstaaten



Seit mehr als 700.000 Jahren ist das heutige Italien vom Menschen und seinen Vorfahren besiedelt. Jagd, Fischerei und das Sammeln bildeten noch bis 5.500 vor Christus die Grundpfeiler des Lebens hier. Von landwirtschaftlicher Urbarmachung des Landes kann aber schon seit 6.100 vor Christus gesprochen werden. In der Folge dessen wurde das, was heute Italien ist zu einer der Hochkulturen und zu einem Großreich in der vormordernen Welt. Dies war bis zum ausgehenden 15. nachchristlichen Jahrhundert der Fall. Mit der Entdeckung Amerikas begann der Zerfall des römischen Reiches, welches sich unter anderem bis ins heutige
Geschichte Italien
Das Forum Romanum eine architektonische Besonderheit
Großbritannien, zu den nordafrikanischen Ländern Marokko und Tunesien und sogar in den mittleren Osten erstreckte.

Italien seit 1861

Existierte "Italien" bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts nur in Form von Klein- und Stadtstaaten, wie beispielsweise Florenz oder auch Mailand, wurde 1861 die erste Nationalstaatsgründung auf dem europäischen Kontinent beschlossen. Seit 1871 ist Rom die Hauptstadt des Landes. Hier schloss sich ein jahrhunderteumspannender Kreis. Die Hauptstadt des heutigen Italiens war auch die Hauptstadt des früheren Imperiums. Davon zeugen noch heute viele architektonische Besonderheiten, wie beispielsweise das Forum Romanum, der antike Marktplatz. Heute ist Italien nicht nur bei deutschen Touristen ein beliebtes Urlaubsziel. Modefreunde, Weinliebhaber, naturverbundene Menschen, gläubige Christen und Menschen die sich auf die Spuren der Geschichte der Menschheit begeben wollen, kommen in Italien voll auf ihre Kosten.