Bevölkerung



Die Einwohnerzahl von Italien lag im Jahre 2013 der Schätzung nach ca. 61 Millionen. Mit dieser stolzen Bevölkerungszahl rangiert Italien auf Rang vier nach der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Der nördliche Teil von Italien verzeichnet die größte Einwohnerzahl des Landes. Die dichteste Besiedlung findet in den Großstädten von Italien statt. Bei den am stärksten bewohnten Städten des Landes handelt es sich um Mailand, Venedig und Genua. Aber auch die Hauptstadt Italiens verzeichnet eine hohe Bevölkerungszahl. Im Süden des Landes zählt Neapel zu einer stark besiedelten Stadt.

Die Bevölkerungsentwicklung hat sich in den letzten 150 Jahren drastisch nach oben entwickelt. Der annähernden Verdopplung der Bevölkerungszahlen konnten sogar Kriege und die große Auswanderungswelle Anfangs der 50er Jahre nichts anhaben.

Wenn auch ein nicht unbedeutender Anteil der Bevölkerung Italiens in der Vergangenheit ausgewandert ist, gehört Italien mittlerweile ebenfalls zu einem Zufluchtsland für Immigranten aus einigen Staaten des Ostblocks und Afrikas.

Der größte Teil der Bevölkerung Italiens spricht die italienische Sprache. Ein geringer Anteil der Bevölkerung, die bestimmten Volksgruppen angehören, spricht neben der italienischen Sprache auch noch ihre eigene Volkssprache. In Südtirol beispielsweise wird von einem großen Teil der Bevölkerung deutsch gesprochen. Rätroroman wird von einigen Bewohnern des Friaul gesprochen und auf Sardinien spricht eine Vielzahl der Sarden heute noch ihre eigene Sprache.

Italien Bevölkerung
Italiens Bevölkerung


Die katholische Kirche und der katholische Glaube stellt für den größten Anteil der italienischen Bevölkerung ein wichtiges Fundament dar. Der starke Einfluss des katholischen Glaubens findet sich nicht nur in der Landeshauptstadt Rom und im Vatikan wider, sondern findet sich in der gesamten Lebensweise und Haltung der Bevölkerung des ganzen Landes wider.

Besonders typisch für Italien ist das sogenannte Nord-Süd-Gefälle des Landes. Hier kann sogar von einer wirtschaftlichen Zweiteilung gesprochen werden. Während es sich bei Norditalien um eine Industrieregion handelt, spricht man im Süditalien, dem Mezzogiorno, von einem sehr industrieschwachen Gebiet mit einem hohen Arbeitslosenanteil. Der Süden von Italien ist besonders geprägt von Landwirtschaft.