Berge - Matterhorn



Das Matterhorn liegt im Gebirge der Walliser Alpen. Mit einer Höhe von 4.478 Metern ist er einer der höchsten Berge in den Alpen und grenzt an den Kanton Wallis in der Schweiz und in Italien in der Provinz Aosta. Die Südwand des Matterhorns liegt auf italienischem Staatsgebiet. Die Ost-, Nord- und Westwand liegen auf schweizerischem Staatsgebiet. Das Matterhorn wurde seit 1957 immer wieder erfolglos bestiegen. Erst im Juli 1865 wurde er das erste Mal durch den englischen Bergsteiger Edward Whymper erfolgreich bestiegen. Der leichteste Anstieg hinauf zum Matterhorn führt über den sogenannten Hörnligrat. Hier gibt es auch unterhalb des Gipfels auf cirka 4.003 Metern eine Nothütte.

Andere, zumeist weitaus schwierigere Aufstiegsmöglichkeiten gibt es über den Südwestgrat (auch Italienerweg genannt) über den Nordwestgrat oder dem Südostgrat. Eine andere, aber wohl die schwierigste Aufstiegsmöglichkeit, verläuft an der Nordwand. Weit über 400 Bergsteiger fanden bei ihrem Aufstieg zum Matterhorn den Tod. Bis heute sind 25 Bergsteiger verschollen. Durch seine markante Gestalt - ein dreieckiger Gipfelkopf - ist das Matterhorn wohl einer der bekanntesten Berge der Welt. Eine Touristenattraktion ohnegleichen. Dies nahm sich auch eine bekannte Schokoladenfabrik zum Anlass, den Gipfelkopf auf seine Schokoladenverpackung zu prägen.

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Das Matterhorn ist einer der höchsten Berge in den Alpen